ANITA-Törn A8/07 vom 09. bis 22.08.2007

von Stettin nach Stockholm

Skipper Peter Eider

 

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Nach einer ordentlichen Übergabe durch einige Mitsegler von Eckhard haben wir „Anita“ am

7.8.2007 in Stettin übernommen und am 8.7.2007 ausgerüstet und segelklar gemacht.

 

 Ca. 35 sm sind es im Fahrwasser der Oder durch Haff und den Kaiser-Kanal bis bei Swine-

münde die freie Ostsee erreicht wurde.

 

Auf der Oder und im Haff haben wir uns mit dem Beiboot gegen einen schwachen Nordwind

mit ca. 2,8 sm geschoben. Ca. 2,5 Stunden konnten wir im Haff an einer tiefen Stelle segeln

und im ersten Teil der Kaiserfahrt schaffte der Beibootmotor zunächst wieder 2,8 sm, aber der

Wind gegenan wurde stärker und die Fahrt ging bis auf 1 sm zurück. Kurz vor dem Hafenbereich

Swinemünde setzten wir dann Segel und kreuzten im Hafenbereich bis zur Ausfahrt in die Ost-

see. Die Abmeldung beim Zoll erledigten wir mit dem Beiboot.

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Der Wind kam immer aus N bis NE, mal 3  -  4, mal mehr, mal weniger bis wir in Moens-Klint

waren und durch das Hestehove-Dieb in Stubbeköping im Hafen für eine Nacht festmachten.

 

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Danach ankerten wir hinter einer Insel im Smàlandsfahrwasser und machten am Tag danach im

alten Fährhafen von Nyborg fest. Noch einmal ankerten wir für eine Nacht hinter einer Insel und

segelten danach bis Assens im kleinen Belt. Dann ging es weiter nach Laboe, wo wir nachts an

unserem Stegplatz, an dem 8 kleine Segelboote lagen, festgemacht haben. Diese waren am Mor-

gen erstaunt, dass ein so großes Schiff an ihnen festmachte, ohne dass sie es bemerkten.

Von Donnerstag bis Samstag lagen wir in Laboe zusammen mit ca. 190 alten Segelschiffen, die

zur 100-Jahrfeier von A+R gekommen waren.

 

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Die Feierlichkeiten, die durch den Freundeskreis Klassiger Yachten zusammen mit A+R geboten

wurden, waren einzigartig, umso mehr als auch das Wetter mitmachte und eine einmalige Stimmung

mit all den vielen alten Schiffen erzeugte.

 

Bei der Regatta am Freitag hatten wir immer, wenn die Regenböen mit bis zu 6 Windstärken an-

kamen, keine Mühe, sieben große Segelschiffe in unserer Klasse auszusegeln. Zwar holten uns

auf den letzten 2 sm bei abnehmendem Wind wieder drei Schiffe, die mit großem Spinnacker

fuhren, ein, zuletzt waren wir jedoch vierter. Während der ganzen Regatta war eine Reporterin

bei uns an Bord, um einen Bericht für die Septemberausgabe der Yacht zu schreiben.

 

Da wir ja noch bis Stockholm segeln wollten, fuhren wir am Samstag weiter nonstop bis Kalmar,

immer gegen leichten bis mäßigen Wind von vorn. Nordwind 3  -  6, Strom gegenan und das

schmale Fahrwasser unter der Brücke zwangen uns im Hafen zu bleiben.

 

Wir beendeten den Törn dann in Kalmar. Dieser Hafen eignet sich besonders gut für Übergaben,

da mit der Bahn mehrmals täglich der Flugplatz von Kopenhagen angefahren wird. Auch mit der

Bahn per Nachtzug kann man z.B. für 120,00 Euro nach Berlin fahren.

 

Auf der Reise wurden insgesamt 752 sm zurückgelegt, 706 sm unter Segel und 46 sm Beiboot-

schlepp.